Spielautomaten Vertrieb

Spielautomaten Vertrieb

 

Der Spielautomaten Vertrieb:

 

Bei einem Spielautomat handelt es sich um ein elektronisches oder mechanisches Gerät, das einen Spielverlauf nachstellt. Der Spielverlauf wird dabei entweder zufällig oder durch gezieltes Einschreiten des Spielenden bestimmt. In den meisten Fällen ist mit dem Begriff Spielautomat ein Geldspielgerät im Sinne von § 33c Gewerbeordnung gemeint.

Solche Spielautomaten dürfen in Gaststätten und in Spielhallen aufgestellt und betrieben werden. Im weiteren Sinne beinhaltet die Bezeichnung Spielautomat aber auch einarmige Banditen sowie andere Spielautomaten, die deutlich höhere Einsätze und deutlich höhere Gewinne ermöglichen, aber ausschließlich in Spielcasinos betrieben werden dürfen, sowie Spielautomaten ohne Geldgewinnmöglichkeit.

Zu diesen Spielautomaten gehören beispielsweise Flipperautomaten. Daneben gibt es beispielsweise in Form von Spielzeugautomaten Automaten, die eine Art Glücksspiel mit einem Kaufvorgang verbinden.

Spielende nutzen Spielautomaten im Wesentlichen aus zwei Gründen. So soll das Spiel zum einen unterhalten und zum anderen besteht die Hoffnung auf einen Gewinn. Kommerzielle Nutznießer von Spielautomaten sind im Normalfall die Betreiber, genauso aber auch der Staat. Dieser erhält nämlich einen nicht unerheblichen Teil der Gewinne in Form von Vergnügungs- sowie von Umsatz- und Ertragssteuern. Die Aufgabe von einem Spielautomaten Vertrieb besteht nun darin, Betreiber von Gaststätten, anderen gastronomischen Einrichtungen und Spielhallen zu identifizieren, die bereit sind, einen oder mehrere Spielautomaten in ihren Räumen aufzustellen.

 

 

Anleitung für den Spielautomaten Vertrieb

 

Grundsätzlich gibt es mehrere Vertriebswege, auf die der Spielautomaten Vertrieb zurückgreifen kann. So kann er zum einen direkte Vertriebswege nutzen, durch die er sich unmittelbar an potenzielle Kunden wendet. Mögliche Organisationsformen dabei sind der Vertrieb über eigene Außendienstmitarbeiter, der Vertrieb über Messen und Verkaufsveranstaltungen sowie der Vertrieb über eigene Verkaufsstellen, beispielsweise auf dem Gelände der Produktionsstätte.

Daneben kann die Strategie auch den Online-Vertrieb vorsehen, also indem die Spielautomaten auf der firmeneigenen Homepage vorgestellt und angeboten werden. Als Alternative zu direkten Vertriebsformen kann der Spielautomaten Vertrieb auch auf indirekte Vertriebswege zurückgreifen. In diesem Fall sieht sein Konzept so aus, dass er mit Vertriebspartnern zusammenarbeitet, die potenzielle Kunden für ihn suchen.

Denkbare Formen hierbei sind beispielsweise selbstständige Handelsvertreter oder auch der Vertrieb über den Großhandel. Insgesamt sind für den Spielautomaten Vertrieb jedoch vor allem persönliche Vertriebsformen geeignet. Dies erklärt sich damit, dass die Betreiber in aller Regel eine umfassende Anleitung und Einweisung benötigen, sowohl im Hinblick auf die technischen Details des Spielautomaten als auch hinsichtlich der gesetzlichen Regelungen beim Betrieb von Geldspielgeräten.

 

Strategie und Konzept zum Vertrieb von Spielautomaten

 

Der Gesetzgeber hat im Rahmen der Gewerbeordnung und der Spielverordnung klare Regelungen geschaffen, die für den Betrieb von Spielautomaten gelten. Die Regelungen sollen dabei zum einem dem Schutz der Verbraucher dienen und zum anderen das krankhafte Spiel im Sinne von Spielabhängigkeit und Spielsucht eindämmen.

Für die Einhaltung einiger dieser Regelungen ist der Betreiber verantwortlich, andere Regelungen müssen schon im Zuge der Produktion und Programmierung umgesetzt werden.

 

Die wichtigsten für den Spielautomaten Vertrieb relevanten gesetzlichen Regelungen sind die Folgenden:

 

  • Geldspielautomaten dürfen nur in Spielhallen und in Gaststätten aufgestellt werden. Pro Spielhalle sind dabei maximal 12, pro Gaststätte maximal 3 Spielautomaten erlaubt.
  • Jugendliche, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, dürfen nicht an Spielautomaten spielen. Spielhallen dürfen sie zudem gemäß Jugendschutzgesetz nicht betreten.
  • Einsatz, Höchstgewinn, möglicher Verlust und Dauer eines Spiels sind geregelt. So darf der Gewinn pro Stunde beispielsweise nicht höher liegen als 500 Euro und der maximal mögliche Verlust in einer Stunde muss unter 80 Euro bleiben.
  • Die Spielautomaten müssen durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt überprüft worden sein und alle zwei Jahre durch einen vereidigten und öffentlich bestellten Sachverständigen erneut überprüft werden.

 

Die Absicht der Verordnungen lag auch darin, das sogenannte kleine Spiel von den Spielangeboten abzugrenzen, die vor allem in Casinos angeboten werden. In Casinos gibt es keine Gewinn- und Verlustbeschränkungen, so dass hier auch Spielautomaten im Sinne von Slot Machines zu finden sind, die Verluste in Höhe von mehreren Hundert und Gewinne in Höhe von mehreren Tausend Euro in nur einem Spiel ermöglichen.

 

Weiterführende Vertriebsprozesse und Vertriebsstrategien:

  • Ziele Vertrieb
  • Vertriebsunterstützung
  • Vertriebsstruktur
  • Vertriebsplanung
  • Partnervertrieb
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    Thema: Spielautomaten Vertrieb

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