7 Tipps zu SMS-Marketing

7 Tipps zu SMS-Marketing

Bei sehr vielen Unternehmen ist das E-Mail-Marketing längst fest in der Kundenkommunikation verankert. Im Unterschied dazu wird das SMS-Marketing eher selten als Kommunikationsweg genutzt. Dabei sind die Kurznachrichten eine optimale Möglichkeit, um mit Kunden zu kommunizieren und eine langfristige Beziehung aufzubauen. Denn SMS bieten die Möglichkeit einer sehr direkten Ansprache.

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7 Tipps zu SMS-Marketing

Anders als E-Mails oder Werbebriefe werden SMS außerdem so gut wie immer geöffnet und gelesen. Schätzungen zufolge liegt die Öffnungsrate von SMS bei satten 95 Prozent.

Durch die Kommunikation per SMS kann ein Unternehmen seine digitalen Kommunikationswege ideal ergänzen und sich von den Mitbewerbern abgrenzen. Gleichzeitig stehen die Chancen gut, dass die Botschaft die Kunden auch tatsächlich erreicht. Doch wie lässt sich das SMS-Marketing effektiv einsetzen?

Hier dazu sieben Tipps!:

  1. Zielgerichtete Aussage

Eine SMS-Kampagne braucht ein eindeutiges Ziel und jede einzelne Nachricht muss auf dieses Ziel hinsteuern. Die Idee ist nicht, einfach nur einen weiteren Kommunikationsweg zu nutzen, um potenziellen Kunden irgendwelche Werbenachrichten zu schicken.

Stattdessen sollte eine bestimmte Kampagne die Grundlage bilden und durch Botschaften per SMS umgesetzt werden.

Die Nachrichten selbst brauchen aussagekräftige und auf den Punkt gebrachte Formulierungen, die im Gedächtnis haften bleiben. Kurze und präzise Inhalte sind zum einen wichtig, weil Empfänger keine Lust haben, viel Zeit in das Lesen einer langen SMS zu investieren.

Zum anderen ist eine SMS bei den meisten Anbietern auf 165 Zeichen begrenzt. Viel Raum bleibt also gar nicht, um die Botschaft unterzubringen.

  1. Klarer Kundennutzen

Das Unternehmen sollte verdeutlichen, was der Kunde davon hat, wenn er sich für die SMS-Werbung anmeldet. Das können zum Beispiel ein Rabatt für den ersten Kauf nach der Anmeldung, exklusive Angebote, ein kostenfreier Versand bei Bestellungen oder regelmäßige Gutscheine sein.

Auch individuelle Empfehlungen, Erinnerungen an benötigtes Zubehör oder direkte Status-Meldungen können ein Vorteil für den Kunden sein.

Weil die Zeichenzahl begrenzt ist, sollte das Unternehmen den Kundennutzen auf den ersten Blick aufzeigen. Das ist zum Beispiel möglich, indem das entscheidende Schlüsselwort durch Großbuchstaben betont wird.

  1. Double-Opt-In-Verfahren

Wie beim E-Mail-Marketing muss der Kunde auch beim SMS-Marketing dem Erhalt der Nachrichten ausdrücklich zustimmen. Das erfolgt üblicherweise im Double-Opt-In-Verfahren. Dabei erteilt der Kunde eine erste Einwilligung, indem er seine Telefonnummer hinterlässt und ein entsprechendes Kästchen ankreuzt.

Daraufhin erhält er eine automatische SMS vom Unternehmen an die hinterlegte Rufnummer, die die Anmeldung bestätigt und den Kunden bittet, die SMS noch einmal zu bestätigen. Erst durch die Antwort auf die SMS liegt das Einverständnis des Kunden zum SMS-Marketing vor.

Das Double-Opt-In-Verfahren erfüllt die gesetzlichen Vorgaben und schafft Vertrauen beim Kunden. Das Unternehmen wiederum kann eine Datenbank aufbauen, die rechtssicher gesammelte Kontaktdaten von Kunden enthält, die sich tatsächlich für das Unternehmen interessieren.

  1. Passender Zeitpunkt

Um einen guten Zeitpunkt für den Versand zu finden, sollte das Unternehmen überlegen, wann der Kunde am meisten von der SMS profitiert. Es geht also weniger darum, wann der Empfänger die Nachricht am ehesten lesen wird. Wichtiger ist, wann der Kundennutzen am stärksten zum Tragen kommt.

In welcher Situation hat die SMS für den Kunden einen echten Wert? Ein Restaurant zum Beispiel kann mit einer SMS kurz vor der Mittagspause nicht nur seine Werbebotschaft gut kommunizieren, sondern dem Kunden auch eine hilfreiche Anregung für die Mittagspause bieten.

Ein großer Pluspunkt beim SMS-Marketing ist die zeitliche Übertragung. Eine SMS wird üblicherweise direkt nach dem Versand zugestellt und meistens auch gleich gelesen. Das macht die Werbenachricht zu einem idealen Instrument, um den Kunden auf begrenzte Angebote oder Blitz-Verkaufsaktionen hinzuweisen.

Der Versand muss aber nicht immer sofort erfolgen, sondern kann auch geplant werden. In diesem Fall sollte das Unternehmen darauf verzichten, die Textnachrichten am frühen Morgen und am späten Abend zu verschicken.

Denn zu diesen Zeiten wollen die meisten Kunden nicht von Werbung gestört werden.

Die Praxis zeigt, dass SMS am frühen Vormittag sehr gute Antwortraten erzielen. Der Empfänger ist dann nämlich in den Tag gestartet und hat die Fahrt durch den morgendlichen Berufsverkehr hinter sich. Letztlich kommt es aber natürlich immer auf die Inhalte der Werbekampagne und die Zielgruppe an, welcher Versandzeitpunkt die beste Wirkung erreicht.

  1. Personalisierte SMS

Ein erfolgreiches SMS-Marketing setzt auf persönliche Nachrichten an ausgewählte Empfänger. Eine persönliche Note erreicht das Unternehmen, indem es den Empfänger mit seinem Namen anspricht.

Außerdem sollte es erfassen, welche Inhalte den Kunden interessieren, welche Produkte er sich angeschaut hat und was er bereits gekauft hat. Durch die Analyse seines Kaufverhaltens kann das Unternehmen maßgeschneiderte Angebote erstellen.

Das ist deshalb wichtig, weil ein Kunde sich schnell wieder abmelden wird,  wenn ihn die Inhalte langweilen oder ihm nichts nützen. Trotzdem muss der Kunde natürlich jederzeit die Möglichkeit haben, sich schnell und unkompliziert vom SMS-Marketing abzumelden.

Hilfreich ist, wenn das Unternehmen auf seiner Webseite von Anfang an klar kommuniziert, welche Inhalte die Werbe-SMS haben werden. So weiß der Kunde, was er erwarten kann. Dass das Unternehmen sein Versprechen dann auch einhalten muss, versteht sich von selbst.

Außerdem sollte das Unternehmen beim Versand seiner Textnachrichten immer den gleichen Absender verwenden. Das kann der Firmenname, aber zum Beispiel auch der Name des Vertriebsleiters sein. Auf diese Weise schafft das Unternehmen Vertrauen, erhöht den Wiedererkennungswert und signalisiert dem Kunden, dass es einen verlässlichen Ansprechpartner gibt.

  1. Automatisierte Nachrichten

Um den Aufwand möglichst gering zu halten, kann es sinnvoll sein, das SMS-Marketing ein Stück weit zu automatisieren. Glückwünsche zum Geburtstag beispielsweise, kombiniert mit einem besonderen Angebot, eignen sich gut für Werbe-SMS, die automatisch verschickt werden und trotzdem eine persönliche Note haben.

Auch Folge-SMS eignen sich für einen automatisierten Versand. Solche Nachrichten bieten sich an, wenn ein Kunde zwar auf eine vorhergehende SMS reagiert und zum Beispiel die Homepage besucht, aber keinen Kauf getätigt hat. Dann kann die Folge-SMS noch einmal an das Angebot erinnern.

  1. Abgestimmte Inhalte

Im Rahmen der Kommunikationsstrategie sollte das Unternehmen seine Marketing- und Vertriebskanäle aufeinander abstimmen. Denn es bringt nicht sehr viel, wenn alle Kanäle exakt die gleichen Inhalte vermitteln.

Das Unternehmen sollte also überlegen, welche Botschaften im E-Mail-Marketing gut aufgehoben sind und welche Inhalte sich für das SMS-Marketing eignen.

Das E-Mail-Marketing bietet mehr Platz. Deshalb lassen hier ausführliche Informationen zu Produkten und Dienstleistungen kommunizieren. Auch vertrauliche Informationen gehören in verschlüsselte E-Mails. Das SMS-Marketing hingegen bietet sich für Erinnerungen, Updates zu Bestellungen, Grüße und besondere Verkaufsaktionen an.

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Isabella Dorant, 48 Jahre Vertriebsleiterin und Autorin, Christian Kazinski - Vertriebsbeauftragter, Martin Pocher - Vertriebsberater im Außendienst, Christian Gülcan - Gründer & Unternehmer / Erfahrung in Vertriebsmanagement für Immobilien, Kosmetik, Custombikes und Güterwagenservices, sowie Ferya Gülcan Redakteurin und Betreiberin dieser Seite, schreiben hier Wissenswertes, Anleitungen und Ratgeber zum Thema Vertrieb, Marketing und der Vermarktung von Produkten & Dienstleistungen.

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